Zuerst kommt der Mensch, dann die Maschine: Machine Translation.

Auf Wunsch des Auftraggebers – und wenn der Projektrahmen dafür geeignet ist – werden bei Gemino nicht nur TMs (Translation Memory-Technologie) in den Projektprozess integriert. Häufig kommt auch MT-Technologie zum Einsatz, d. h. Technologie zur maschinellen Übersetzung.

MT-Engines arbeiten nach statistischen oder regelbasierten Algorithmen (oder beiden). Dazu brauchen diese, neben den entsprechenden Lexika, Regeln und Statistiken für die jeweilige Sprachkombination, auch spezielle Informationen und Vorgaben zum jeweiligen Text. Die MT-Engine muss das „lernen“ – sie wird dafür in mehreren Zyklen trainiert. Das heißt: Die MT-Engine wird von einem unserer MT-Spezialisten bei jedem neuen Trainingszyklus mit genau den Informationen fürs Übersetzen versorgt, die im nächsten Übersetzungsdurchlauf eine Verbesserung bewirken.

Das Training erfolgt vor Beginn der maschinellen Übersetzung sowie im weiteren Projektverlauf. Dabei werden textspezifische Informationen und Vorgaben, wie Glossare, Wörterbücher oder Translation Memories (TMs), importiert. Das System liefert dann Ergebnisse, die durch speziell geschulte Übersetzer für das Erstellen sprachlich hochwertiger Übersetzungen weiter optimiert werden können – sofern der Auftraggeber dieses wünscht.

Obwohl die Ausgangstexte häufig vorbereitet und die Maschinenübersetzung anschließend nachbereitet werden muss, rechnet sich der Aufwand: In Abhängigkeit der Qualität des Ausgangsmaterials können teilweise deutliche Ersparnisse realisiert werden.

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